FLOCK

 

Hubbard Street Dancers Aaron Choate, Michele Dooley, Cyrie Topete, Jacqueline Burnett, and Simone Stevens in 'Into Being' by FLOCK. Photo by Michelle Reid - 1.jpg

FLOCK’s

international dance festival

Freitag, 30. Oktober

ORDINARY PEOPLE
Künstlerische Produktion: Frantics Dance Company
Berlin, Deutschland
Kreiert und getanzt von Marco di Nardo und Juan Tirado
Musik: MVDRA, Andrea Buttatuoco und weitere Künstler*innen

Ordinary People erforscht das Wechselspiel von Konkurrenz und Kooperation im Alltag. In einer fesselnden Bewegungssprache verwandelt sich Rivalität in eine elegante, harmonische Ausdrucksform. Die Performer agieren als eigenständige Wesen und sind doch untrennbar miteinander verbunden. Ihr Tanz verkörpert zugleich Konflikt und mühelose Zusammenarbeit. Ordinary People ist eine Feier des Menschseins, die unsere gemeinsamen Kämpfe sichtbar macht und die Schönheit der gewöhnlichsten Momente zeigt.

Entstanden mit Unterstützung von Orsolina 28, Studio Pro Arte, Scenario Pubblico, Sinedomo Dance Vicenza und Centro Coreografico de La gomera.

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SHORE OF THE EDGE
Kreiert und getanzt von Peiqi Emily Liu
Shenzhen, China/USA

Die Welt könnte genauso gut Sardinen und Makrelen regnen lassen.
...
Wir gehen am Meer entlang
was Worte brauchen, der Luft anvertraut


„Dorthin schwimmen?“
Das Rascheln gefallener Blätter lieben
und eine ganz widerliche schwarze Katze


Lieber über die Wiese gehen
Wenn die Welt zerfällt – mehr ist es nicht.
Lass das Gefühl lenken


Wir gehen Schulter an Schulter, den Blick in die Ferne
Zikaden füllen die Leere, die der Wind zurückließ
Es braucht keine Worte mehr, nie mehr.

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LEISE STRÖMUNG
Choreografie: FLOCK – Alice Klock und Florian Lochner
Schwäbisch Hall, Deutschland/USA
Tanz: Liane Aung, Emily Krenik, Robert Rubama
Musik: Michael Wall

— PAUSE 20 Min. —

TOWARDS EQUILIBRIUM
Choreografie: Chueh-Kai Kuo
Taiwan
Tanz: Yuchi Chen und Chueh-Kai Kuo
Musik: Melodium

„Gleichgewicht ist ein idealer Endpunkt zwischen mir und dem Anderen.“ In Wirklichkeit existiert Balance nur in einem vorgestellten Raum. Zwischen zwei Menschen entfaltet sich eine ständige Bewegung aus Annähern, Zurückweichen und Antworten, und jede Handlung löst eine weitere feine Verschiebung aus. Balancierstangen dienen als kinetische Verlängerungen und akustische Werkzeuge. So verstärkt „Towards Equilibrium“ Veränderungen in Abstand und Timing. Die körperlichen Anpassungen werden sicht- und hörbar, während die Performer sich durch fortwährende Zustände des Ungleichgewichts bewegen.

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INTWO
Choreografiert und getanzt von Gregory Lev & Liad Tavori

„Wir traten ein, und ein Gespräch begann – nichts Großartiges,
sondern das Gegenteil: einfach und sanft.
Manchmal waren wir uneins,
für Momente teilten wir eine Stille,
und ein paar Minuten Lachen erinnerten uns daran,
dass wir zu Hause waren.“

Zwei Menschen auf der Bühne stellen leise, aber beharrliche Fragen danach, was es heißt, Partner zu sein. Was kostet Partnerschaft wirklich, und was ist Co-Abhängigkeit? „Intwo“ bewegt sich zwischen Tanz und Text, zwischen komisch und zärtlich, zwischen einfacher Geste und abstrakter Bewegung. Das Stück kündigt sich nicht laut an. Seine Komplexität entsteht leise, durch die Live-Präsenz zweier Menschen, die sich entschieden haben, gemeinsam etwas zu schaffen.

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Q&A mit allen Künstler*innen