FLOCK’s
international dance festival
Samstag, 31. Oktober
THINGS EXISTING AT ONCE
Choreografie: Ria Girard
Kanada
Tanz: Terra Kell, Marta Maestrelli
Musik: ML Buch
Musikarrangement: David Nigro
Unsere Welt ist von Polarität geprägt. Das Duett „2 Things Existing at Once“ ist ein leiser Akt des Widerstands: ein Raum, in dem Dualität nicht mit Konflikt, sondern mit Zärtlichkeit und Verspieltheit begegnet wird. Das Stück heißt das Nebeneinander von Widersprüchen willkommen. Es ist ein sanfter Protest gegen binäres Denken und eine Einladung, gegensätzliche Wahrheiten mit Anmut zu halten.
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Mvmt.
Choreografie: FLOCK – Alice Klock und Florian Lochner
Schwäbisch Hall, Deutschland/USA
Tanz: Robert Rubama
Musik: Angus MacRae
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WOLF
Choreografie: Fay van Baar
Niederlande
Tanz: Elaine Meijerink und Ève-Marie Dalcourt
Sounddesign: Manon van de Kempe mit den Tracks Attestupan von Bobb Krlic, Maldigo Sin Voz von Hijo del Salitre und Vermillion von Loscil / Lawrence English
Die Rückkehr der Wölfe in den Yellowstone-Nationalpark ließ ein ganzes Ökosystem aufblühen. Ebenso gibt WOLF zwei Frauen die Bühne, als Beginn der Wiederverwilderung der Wilden Frau: des intuitiven, instinktiven und schöpferischen Weiblichen. Vielleicht haben wir ihren Namen vergessen. Vielleicht antworten wir nicht, wenn sie unseren ruft. Doch tief in uns kennen wir sie und sehnen uns nach ihr. Wir wissen, dass sie zu uns gehört und wir zu ihr.
— PAUSE 20 Min. —
WHAT FALLS DOESN ́T ALWAYS LAND
Choreografie: Linus Jansen
Schweden
Tanz: Linus Jansner und Yamuna Hugyen
Musik: Bianca Scout, Jacaszek, Ryuichi Sakamoto
Yamuna Huygen – Handpan live
What Falls Doesn’t Always Land ist ein Duett über Entwurzelung, Überleben, Trauer und die zerbrechliche Verbindung zweier Menschen, die in einer instabilen Welt nach Gleichgewicht suchen. Durch körperliches Partnering und wechselnde Zustände des Haltens und Gehaltenwerdens fragt das Stück, was geschieht, wenn Heimat verschwindet und Identität neu aufgebaut werden muss. Es fragt auch, was wir mit uns tragen und was wir zurücklassen. Und es zeigt, wie Verbindung zugleich Last und eine Form des Überlebens sein kann.
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RED
Choreografie: Hiroki Ichinose
Tanz: Victor Ketelslegers, Viola Esmerelda Grappiolo und Ivo Mateus
Musik: Houston & Dorsey, Moses Sumney, Arca
Sound-Mixing: Ivo Mateus
Red ist eine choreografische Arbeit, die das Schicksal durch die Linse östlicher und westlicher Kulturparadigmen betrachtet. Sie ist inspiriert von der japanischen Volkslegende Akai Ito („Der rote Faden des Schicksals“). In dieser Erzählung verbindet ein unsichtbarer roter Faden füreinander bestimmte Menschen über Zeit und Raum hinweg. Diese Metapher bildet das Fundament des Stücks. Red verwandelt den roten Faden in ein Symbol für die unsichtbaren Verbindungen zwischen Körpern, Kulturen und Zeitlichkeiten. Das Werk berührt Themen wie Schicksal, Autonomie, generationenübergreifende Verantwortung und Zugehörigkeit. RED wurde in Moncalvo, Italien, im Rahmen des Call for Creation Fellowship der Orsolina28 Art Foundation uraufgeführt.
Originalbesetzung und Mitwirkende: Madoka Kariya, Victor Ketelslegers und Hiroki Ichinose. Koproduziert von der Orsolina28 Art Foundation, unterstützt und kostümiert von CHANEL.
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